FDP streitet weiter für politische Trendwenden

Abgeordneter Christian Jung reflektiert erste Eindrücke aus Berlin

BRETTEN (KBr). Am Beispiel der Energiepolitik verdeutlichte der neue FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land), wie schwer inhaltliche Kompromisse für eine denkbare Jamaika-Koalition zu finden seien. „Die Freien Demokraten kämpfen weiter um Trendwenden in der Bundespolitik. Das bedeutet für die Stromversorgung, dass Wettbewerb und Innovation gestärkt, planwirtschaftliche Ansätze hingegen zurückgedrängt werden müssen.“ Der Parlamentarier sprach auf Einladung des FDP-Stadtverbandes Bretten vor einem sehr gut besuchten Liberalen Stammtisch.

Die haltlosen Vorwürfe der Grünen, wonach die FDP internationalen Klimaschutz bremse, hätten nicht gerade zu einer fruchtbaren Verhandlungsatmosphäre beigetragen, unterstrich Jung. „Im Gegenteil bekennen sich die Liberalen klar zu den Zielen des Pariser Abkommens, denn wir haben nur einen Blauen Planeten, den wir für künftige Generationen erhalten müssen. Eine vernünftige, zielführende Energiepolitik darf physikalische Realitäten jedoch niemals aus den Augen verlieren.“ Dass Windkraftanlagen mit Unsummen an Subventionsgeldern dort errichtet würden, wo kaum Wind weht, sei schlichtweg absurd. „Die Debatte um Windkraftanlagen in Sprantal, die wir schon 2015 geführt haben, zeigt dies eindrücklich. Leider verweigern sich die Grünen weiterhin der Wirklichkeit, wenn sie die sofortige Abschaltung von Kohlekraftwerken fordern, ohne gangbare Alternativen für die Grundlast aufzuzeigen“, gab Jung zu bedenken.

Dr. Christian Jung MdB inmitten des ersten Liberalen Stammtischs nach der Bundestagswahl Ende Oktober (Foto: CB).

Die Liberalen stünden hingegen für eine überlegte Energiewende, die den Wettbewerb zwischen verschiedenen Technologien fördert und überbordende Subventionen beendet. „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wollen wir abschaffen, da es Strompreise explodieren lässt und obendrein dazu führt, dass die kleine Rentnerin teils ineffiziente Projekte von Windkraftinvestoren zahlt“, sagte Jung. Die Rückbindung der Energiewende an marktwirtschaftliche Spielregeln führe hingegen dazu, dass Technologien nur dort eingesetzt würden, wo sie effiziente Ergebnissen zeitigen.

„Dass wir heute eine ganze Reihe von Interessenten und Neumitgliedern begrüßen können, unterstreicht, dass liberale Politik neuen Zuspruch erfährt“, stellte der Mandatsträger zufrieden fest. Er rief die Bürger gerade jetzt zu politischem Engagement auf. „Die FDP Bretten freut sich weiterhin über neue Mitglieder und Unterstützer. Gemeinsam werden wir für eine Südwestumgehung und eine zukunftsfähige Infrastruktur in der Melanchthonstadt kämpfen und bei den Kommunalwahlen 2019 ein fulminantes Ergebnis einfahren“, so Jung abschließend.

Deutscher Bundestag: Team von Christian Jung hat Arbeit aufgenommen

Berlin/Landkreis Karlsruhe (PM). Der neue FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) und sein Team haben ihre Arbeit in Berlin und der Region Karlsruhe aufgenommen. Das Wahlkreisbüro wird in Weingarten/Baden sein. Das Hauptbüro ist wie bei allen Bundestagsabgeordneten in Berlin.

Das Foto zeigt das neue Team und den Parlamentarier vor der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am 24. Oktober 2017 (v.l.): Catherine Busalt (Wahlkreis, Öffentlichkeitsarbeit), Katharina Stang (Büroleiterin, Planung), Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung, Simone Gräfe (Stellvertretende Büroleiterin, Organisation) und Nicole Büttner-Thiel (Wahlkreis, Analyse/Recherche).

Der liberale Bundestagsabgeordnete wird neben dem Wahlkreis Karlsruhe-Land auch den kompletten Landkreis Karlsruhe für die Freien Demokraten betreuen. Christian Jung wird weiterhin Mitglied der Versammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein bleiben, um die Interessen der Region Karlsruhe wirkungsvoll und mit den kommunalen Mandatsträgern abgestimmt vertreten zu können.

Stammtisch mit Dr. Christian Jung, MdB

Veranstaltung richtet sich besonders an Neumitglieder und Interessenten

Abgeordneter Dr. Christian Jung wird am 26.10. in Bretten zu Gast sein.

Bretten (KBr). Zu ihrem ersten Stammtisch nach der Bundestagswahl laden die Freien Demokraten alle Interessierten herzlich ein. Bei Gesprächen in lockerer Atmosphäre wollen die Liberalen auf die langen Wochen des Wahlkampfes zurückblicken und über eine mögliche Jamaika-Koalition diskutieren. Der frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) wird über erste Eindrücke aus der Hauptstadt berichten und seine Arbeitsschwerpunkte in der kommenden Legislaturperiode vorstellen. Ferner eignet sich das Treffen besonders für Neumitglieder und Interessenten: Der Vorstand der FDP Bretten wird über die Arbeit des Stadtverbandes informieren, Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen und auf kommunalpolitische Fragen zu sprechen kommen.

Die öffentliche Veranstaltung findet kommenden Donnerstag, 26. Oktober 2017, in Bretten statt. Lokalität ist die Pizzeria „Ristorante Simmelturm“ (Withumanlage 7, 75015 Bretten). Der Stammtisch beginnt um 19:00 Uhr.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Freie Demokraten wieder mit eigenem Abgeordneten im Deutschen Bundestag

Landkreis-FDP will sich weiter mit Infrastruktur- und Verkehrsthemen beschäftigen / Freude über Wahl von Christian Jung

Walzbachtal / Landkreis Karlsruhe (PM). Erst in den frühen Morgenstunden des 25. September war es amtlich. Der Bundestagskandidat der Freien Demokraten Dr. Christian Jung wird Mitglied des 19. Deutschen Bundestages. Die Liberalen sind nach vier Jahren wieder zurück in Berlin und das Warten hat ein Ende. In der Jahnhalle in Walzbachtal-Jöhlingen, in der Christian Jung 14 Monate zuvor zum Bundestagkandidaten gekürt wurde, fand nun auch die offizielle Wahlanalyse der Freien Demokraten im Rahmen einer Mitgliederversammlung statt. Im Landkreis Karlsruhe erreichte die FDP 12,82 Prozent der Zweitstimmen und hat sich damit als drittstärkste politische Kraft etabliert.

Gemeindeergebnisse im Minutentakt: Der künftige Abgeordnete Dr. Christian Jung bei der Wahlparty der FDP Karlsruhe-Land (Fotos: FDP). 

„Wir haben das Ergebnis von vor vier Jahren mehr als verdoppelt“, stellt der FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn fest. Ein detaillierter Blick auf die Ergebnisse zeige, dass die Hochburgen der Liberalen in Ettlingenweier (16,1 %), Karlsbad-Mutschelbach (15,8 %) und Bretten-Sprantal (15,5 %) liegen würden. „Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben“ betonte FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn. Ein besonderer Dank ging dabei natürlich auch an den neugewählten Abgeordneten, der sich seit dem Tag seiner Nominierung im Sommer 2016 unermüdlich und entschlossen für die Infrastruktur, die Digitalisierung und die Verbesserung der Verkehrspolitik im Landkreis Karlsruhe und darüber hinaus einsetzt. Dieses Engagement wird Christian Jung jetzt im Deutschen Bundestag fortsetzen und in Berlin für die Region Karlsruhe „ackern“, zeigte sich Heiko Zahn sicher.

Hatten Grund zur Freude am Wahlabend: FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn und Dr. Christian Jung MdB (v.l.).

Dass neben dem baden-württembergischen Spitzenkandidaten Michael Theurer (Wahlkreis Karlsruhe-Stadt) auch Christian Jung in den Bundestag einzieht, ist für Zahn „ein Riesenvorteil für die gesamte Region“. Das Ergebnis sei ein Bilderbuch-Comeback und zeige, dass man Wahlen auch aus der Mitte gewinnen könne. Dank richtete der FDP-Kreisvorsitzende vor allem auch an das Wahlkampfteam und die vielen Helfer. „Die Partei hat sich mit ganzer Kraft im Wahlkampf engagiert. Es war toll zu sehen, wie motiviert alle waren, die Mühen haben sich wirklich gelohnt.“

Das Warten hat ein Ende: Mitglieder der Freien Demokraten bei der Wahlnachlese des Kreisverbandes in Jöhlingen (Foto: AS).

Neben einem neuen Abgeordneten haben die Freien Demokraten im Landkreis Karlruhe mit dem Wahlabend auch viele Neumitglieder dazugewonnen. „Die Zahl der Mitglieder ist seit der Abstimmung über den neuen Bundestag deutlich gestiegen“ freut sich Heiko Zahn, „wir haben keinen Aufnahmestopp und freuen uns über jeden Mitstreiter!“.

Christian Jung begrüßt Planfeststellungsbeschluss für Zweite Rheinbrücke

Karlsruhe/Wörth (PM). Der zukünftige Bundestagsabgeordnete Christian Jung (FDP/Wahlkreis Karlsruhe-Land) begrüßt den am 26. September 2017 erlassenen Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe für die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth und den Anschluss an die B36. „Ich danke dem Regierungspräsidium, Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und allen Beteiligten Planern und Sachverständigen für ihre Arbeit für das wichtigste Infrastruktur-Projekt in der Region Karlsruhe“, sagte Jung.

Als Mitglied des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein engagiert sich der FDP-Politiker seit vielen Jahren für die Zweite Rheinbrücke. Die Mehrheit des Karlsruher Gemeinderats, Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und vor allem die Karlsruher Grünen müssen nach Meinung von Christian Jung nun „endlich ihre Blockadehaltung aufgeben, damit die Brücke rasch gebaut werden kann.“ Der Planfeststellungsbeschluss genehmigt den 1735 Meter langen Abschnitt auf baden-württembergischer Seite von der Rheinmitte bis zur B 10-Anschlussstelle westlich von Knielingen. Die Baukosten für beide Abschnitte werden vom Bund getragen und liegen nach Mitteilung des Regierungspräsidiums zurzeit bei rund 107 Millionen Euro.